Musikschuldirektion Oberer Vinschgau (Prad am Stilfserjoch, Mals, St.Valentin a.d.H.)

Willst du für ein Jahr vorausplanen, so baue Reis. Willst du für ein Jahrzehnt vorausplanen, so pflanze Bäume. Willst du für ein Jahrhundert planen, so bilde Menschen.
Tschuang-Tse, 4. Jh. v. Chr

Musikschuldirektion Oberer Vinschgau

Die Musikschuldirektion Oberer Vinschgau umfasstdrei Schulstellen: In Prad am Stj., Mals und St. Valentin a.d.Haide kommen Kinder und Jugendliche seit vier Jahrzehnten zu uns, um sich mit Musik zu beschäftigen.

Unser vielfältiges Angebot reicht von der theoretischen Grundausbildung über Sing- und Instrumentalunterricht bis hin zu Tanz und Theater.
Dem kompetenten und engagierten Lehrteam ist vor allem das gemeinsame Erleben von Musik ein besonderes Anliegen. Gemeinsam mit den über 800 Schülerinnen und Schülern gestaltet es jährlich zahlreiche schulinterne und öffentliche Veranstaltungen und Konzerte, bei denen vor allem große Gruppen und Ensembles das Publikum begeistern und zu einem stimmungsvollen kulturellen Dorfleben beitragen.

Musikschule St. Valentin

Nachdem im Schuljahr 1989/90 nur 16 Schüler der gesamten Gemeinde Graun an der Musikschule Mals eingeschrieben waren, machte man sich Sorgen um den musikalischen Nachwuchs der Musikkapellen und Chöre und generell um das kulturelle Leben im Vinschgauer Oberland. Auf privater Basis wurden daraufhin im Herbst 1990 erstmals Kurse für Singen, Blockflöte, Klarinette, Blechbläser und Gitarre in St. Valentin angeboten und es schrieben sich bereits 76 Schüler ein.

Die anfänglich private Initiative wurde durch die Gemeinde, die Fraktionen und die Raiffeisenkassen tatkräftig unterstützt. In den folgenden Jahren wurde das Instrumentalangebot erweitert und die Schülerzahl stieg auf über hundert Schüler. In der Folge wurde die Musikschule St. Valentin im Jahre 1993 vom damaligen Institut für Musikerziehung als Außenstelle der Musikschule Prad/Mals anerkannt und übernommen und erfreut sich seither über eine konstante Schülerzahl.

Musikschule Mals „Johann Rufinatscha“

In der Marktgemeinde Mals gibt es seit dem Jahr 1979 eine Musikschule. Diese ist im geschichtsträchtigen Ansitz Goldegg untergebracht. Der Ansitz wurde von den Herrn Goldegg aus Lana im Spätmittelalter errichtet. Das um 1800 als „adeliger Ansitz“ bezeichnete Gebäude wechselte des Öfteren Besitzer. Unter anderem war es in den Händen der Familie Verdroß – davon zeugt noch das Wappen am Maria Hilf Fresko im ersten Obergeschoss des Gebäudes.

Später wechselte es in die Hände der Familie Sterzinger. Elisabeth von Sterzinger vererbte das Gebäude ihren beiden Töchtern Franziska und Elisabeth. Diese bewohnte den Ansitz mit J. Thuille, der Richter und Pflegsverwalter war. 1859 wurde Ansitz Goldegg zum Schulhaus; zuerst für die Volks- bzw. Grundschule und später für die Musikschule. Im Jahre 2012 erfolgte die Namensgebung nach dem in Mals geborenen Komponisten Johann Rufinatscha (*1.10.1812 Mals; †25. 5. 1893 Wien).

Quellen: Wikipedia, Helene Dietl Laganda, Raimund Polin

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Ms St. Valentin
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Ms Mals
Kirchgasse 1
39024 Mals

Email: musikschule.prad@schule.suedtirol.it

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